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Infografik

Vermeide

die

6 größten Fehler

in nur

7 Minuten

Sieh dir jetzt unsere Schnellanleitung an und spare damit Geld, Zeit und Bemühungen. Diese kannst du besser in das gemeinsame Leben mit deinem Vierbeiner stecken.

Und jetzt speicher dir unsere Schnellanleitung, so dass du sie immer dabei hast. Auch in den nächsten wirst du von uns E-Mails erhalten, in denen wir dir sagen, wie du auch in Zukunft Fehler bei deiner Hundeerziehung vermeiden kannst.

Viel Spaß!

Deine Katja vom Team welpen-erziehen.eu

(einfach auf „hier den gesamten Ratgeber herunterladen“ klicken, um den Ratgeber herunterzuladen)

1. Wiederkehrende Kommandowiederholungen

Du rufst deinen Hund mit dem Kommando „Hier“, aber er kommt nicht. Es folgt ein zweites und ein drittes „Hier“. Vermutlich bist du fünf Minuten später noch immer auf derselben Stelle und rufst zum hundertsten Mal „Hier“. Mittlerweile stellt der Hund auf Durchzug, das Wort „Hier“ hat sich abgenutzt. Womöglich läufst du deinem Vierbeiner sogar hinterher und rufst und rufst. Für den Hund ist das ein lustiges Spiel, das Kommando „Hier“ wird er auf diese Weise jedoch nicht lernen. Belohne Ihn lieber, wenn er ohnehin in deine Richtung läuft, füge das Kommando in dem Moment ein, wenn er das gewünschte Verhalten zeigt, lobe ihn überschwänglich. Ist er schließlich bei dir angelangt, bekommt er sein Leckerchen.


2. Die Körpersprache passt nicht zum Befehl

Stelle dir sich vor, wie du deinen Hund den Befehl „Platz“ beibringst. Was tust du? Richtig, Du führst das Leckerchen vor der Nase Ihres Vierbeiners zu Boden und wartest, bis er sich hinlegt, um der Leckerei möglichst nahe zu kommen. Sofort erhält er seine Belohnung und das Kommando „Platz“. Falsch wäre es, du würdest die Belohnung über seinen Kopf halten und darauf warten, dass er sich hinlegt. Das wird er nicht, weil er das Goodie im Auge behalten muss. Wichtig also ist eine eindeutige Körpersprache, die der Hund auch versteht. Oder du übst das „Warten im Liegen“ und jedes Mal, wenn du zu deinem Hund zurückkommst, beugst du dich über ihn, um ihm den Kopf zu tätscheln. Aus seiner Position sieht er Ihre Gestik aber als Bedrohung, und seine Reaktion wird es sein, Ihnen in Zukunft auszuweichen.


3. Inkonsequenz des Hundeführers

Hast du dich bereits dabei ertappt, dass du auf längeren Spaziergängen vergisst, deinen Hund zu loben? Dann ist es kein Wunder, dass dein Vierbeiner seine eigenen Konsequenzen daraus zieht. Kaum lässt man die Erziehung schleifen, sucht der Hund sich neue Beschäftigungsfelder, verfolgt zum Beispiel Nachbars Katze. Was also tun? Bleibe konsequent bei der Erziehung deines Hundes. Beschäftige dich mit ihm, biete ihm Anregungen, lobe und belohne ihn mit Leckerchen. Nicht jedes Mal, aber häufig genug, dass er die Freude daran behält, Ihre Befehle gerne auszuführen. Ohne wenn und aber.


4. Überforderung beim Lernen

Du möchtest, dass dein Hund einen Befehl ausführt, bis du ihm erlaubst, etwas anderes zu tun. Zum Beispiel das Kommando „Sitz“. Schaffe es, deinen Hund in die Position zu bringen und entferne dich von ihm, während du das Kommando „Sitz“ in einer Dauerschleife wiederholst. Kaum bist du verstummt, steht dein Hund auf, weil er gelernt hat: Ist mein Frauchen/Herrchen still, muss ich das Kommando auch nicht mehr ausführen. Oder du hast dich zu früh zu schnell von ihm entfernt und dadurch überfordert. Versuche, den Befehl so aufzubauen, indem du ihn nur ein Mal sagst, dich dann nur einen Schritt von deinem Hund entfernst und sofort zurückgehst, solange dein Kamerad an Ort und Stelle verweilt. Sobald er einen Schritt lang wartet, zwei Schritte von ihm entfernen und so weiter. Sehr schnell wird er verstehen, worauf es Ihnen ankommt.

Das Wichtigste in der Hundeerziehung sind klare Regeln und Konsequenz.

5. Ein Befehl wird zu früh gegeben und falsch verknüpft

Du möchtest deinemHund das Grundkommando „Sitz“ beibringen. Er steht vor dir und du sagst „Sitz“. Nichts passiert, der Hund steht weiterhin und wedelt möglicherweise mit dem Schwanz. Du wiederholst das Kommando, aber der Hund bleibt weiterhin stehen, das Maul leicht geöffnet und in freudiger Erwartung auf das Leckerchen. Du probierst ein weiteres „Sitz“, aber der Vierbeiner bleibt stehen. Verfahre auf diese Weise fort, wird der Hund lernen: Sitz heißt stehen bleiben, freundlich zu schauen und mit dem Schwanz zu wedeln. Sorge lieber mit einem Leckerchen über dem Kopf des Hundes dafür, dass er sich setzt, und sage erst dann „Sitz“ und gib ihm das Goodie, sobald der Hintern auf dem Boden ist. Nach mehreren Wiederholungen wird er sich auf Kommando setzen.


6. Das Lob erfolgt zu spät

Du gehst mit deinem Hund entlang eines Ackers spazieren, als er einen supertollen Geruch in die Nase bekommt. Vielleicht liegt dort der Rest eines Wurstbrötchens am Wegesrand. Als aufmerksamer Hundeführer bemerkst du die Reaktion des Hundes sofort und rufst „Pfui!“. Tatsächlich schaut Ihr Vierbeiner dich kurz an, für eine halbe Sekunde vielleicht. Du machst den Mund auf, um ihn zu loben, doch gerade in dem Moment, als du „Fein, prima hast du das gemacht“ sagst, dreht dein Vierbeiner sich wieder dem Objekt der Begierde zu und verschlingt es. Was also hat er in diesem Fall gelernt? „Pfui“ heißt zwar: Lass das Ding liegen, aber wenn ich es ein zweites Mal anschaue, darf ich es doch nehmen, weil mein Mensch mich gelobt hat.


7. Keine Ablenkung im Training

Du übst nur in der Hundeschule oder im Verein, auf eingezäunten Übungsplätzen ohne äußere Reize. Dort hört dein Hund aufs Wort, Zuhause oder auf der Hundewiese nicht. Logisch, bist du mit deinem Hund alleine, kann er sich vollständig auf dich konzentrieren. Nicht aber, wenn er durch andere Hunde, Menschen oder Wild abgelenkt wird. Unter Reizen vergisst er plötzlich alles, was er zuvor noch konnte. Trainiere also vor allem in Alltagssituationen, erziehe deinen Hund nicht nur auf Hundeplätzen, sondern überall. Das ist zwar sehr viel anstrengender, wird sich aber irgendwann auszahlen. Folgt dein Vierbeiner deinen Befehlen auch dann, wenn du dich auf einer vollen Hundewiese befindest, hast du alles richtig gemacht.

Fehler vermeiden in der Hundeerziehung führt zu mehr Spaß am Lernen für Hund und Mensch.

Lade dir die oben angeführte Infografik herunter und sieh sie dir an, wenn du mal nicht weiter weißt. Wenn du diese Säulen selbstbewusst und diszipliniert beherrscht, hast du schon sehr viele große Schritte in die richtig Richtung getan.